Seminar in Donaueschingen, April 2015
bei Wolfgang Toth
Erstmalig führte mich mein Weg nach Donaueschingen zu Wolfgang Toth. Ich lernte Wolfgang auf der DM in Kühsen kennen, und sofort entstand die Idee für ein Seminar auf der Baar, so nennt sich der malerisch schöne Fleck Erde, auf dem Wolfgangs Schafe weiden.
Gesagt, geplant und ab gings kurz nach Ostern in Richtung Süden. Auf dem Weg stieg Andre David noch zu, der mit seinen beiden Youngsters Amy und Riley am Seminar teilnahm. So gestaltete sich die Anfahrt recht kurzweilig, und hochmotiviert erreichten wir das ehrwürdige, denkmalgeschützte Anwesen von Wolfgang und seiner Familie.
Wunderschön stehen da das alte Wohnhaus und die Riesenscheune im ausgesprochen schönen Dörfchen Neudingen.
Am frühen Samstag begann das Seminar mit einem gemeinsamen Frühstück und einer Vorstellungsrunde. An dieser Stelle sei schon mal Anja Bärmann herzlichst bedankt. Sie nahm nicht nur mit zwei Hunden teil, sondern übernahm auch die Rolle des Caterings und sorgte so für die kulinarischen Genüsse in aller Form. SAGENHAFT!
Bereits bei der Vorstellung zeichnete sich ab, dass überwiegend junge Hunde am Start waren und wir daher viel Basis Arbeit vor uns hatten. Neben 8 Border Collies nahmen noch zwei Boucerons teil, die sich im Laufe der Tage aber von einer unheimlich guten Seite zeigten und so manch einen Border in den Schatten stellten. Wirklich tolle Hunde, die ich mit diesem Trieb bei gleichzeitiger Führigkeit unter dieser Rasse so noch nicht erlebt hatte. Wirklich toll!
Auch die Border Collies zeigten sich von ihrer besten Seite, die eine oder andere etwas hitzig, aber durchaus lenkbar. Die Baar ist eine Ebene direkt an der Donau. Freie, weite Fläche und viel Platz zum Üben. Während die Sonne unsere Haut bräunte, kühlte der stetige Wind das ein oder andere erhitzte Gemüt, sowohl beim Zwei- als auch beim Vierbeiner.
Die anhaltende Kühle mag mir persönlich zwar etwas zu frisch gewesen sein, machte das Training aber auf jeden Fall für alle, besonders aber für die Schafe sehr angenehm.
Viel Basis-Arbeit sorgte für rauchende Köpfe, aber auch für schnelle und durchgreifende Erfolge.
Das ein oder andere Team ist wahrlich über sich hinausgewachsen, und viel zu schnell verging die Zeit. Ich hab mich unheimlich wohl gefühlt und würde mich freuen, wieder mal in Donaueschingen zu Gast zu sein.
Vielen Dank an Wolfgang für die Gastfreundschaft und die Einladung. Gerne wieder!
Bilder reiche ich nach!
