Seminar bei Kathy Wayand in Höxter am 25. und 26. August 2018

Seminarberichte

Nachdem das erste Höxter-Seminar als voller Erfolg, aber arschkalt verbucht werden konnte, beschloss Kathy, bei todsicher besseren Temperaturen direkt das nächste Seminar anzuplanen. Und so schipperte ich voller Vorfreude Ende August abermals nach Höxter.

Bereits der Empfang war herzlich, und man begoss das Wiedersehen direkt mit Kathys geheimnisvollem Maracuja-Gesöff. Ja, die Kathy kann nicht nur superschöne Preise für Trials basteln, nein, die kann auch wirklich gehaltvolle Fruchtsäfte zubereiten. 

Der geneigte Leser vermutet richtig, der Humor war an diesem Wochenende unser stetiger Begleiter. 

FAST; denn es kam noch was dazwischen. Bekannte Gesichter fanden sich in Höxter ein und auch der ein oder andere Neuling fand den Weg. Kathys Flächen ließen wiedermal keine Wünsche offen, und man konnte direkt an das vergangene Seminar anknüpfen. Tatsächlich war auch das Wetter konstanter, konstant warm. Ein kleines Schaf aber machte uns die Stimmung etwas madig. Es fühlte sich vom Junghund bedrängt und verschwand kurzzeitig in der Hecke. Wer hätte ahnen können, dass in der Hecke kein Zaun mehr ist, und just, als man sich aufmachte, das Tier aus der Hecke zu bergen, sah man dasselbe auf der anderen Seite der Weide Richtung Wald langsam und stressfrei entschwinden. Suchtrupps halfen nichts, die Skudde blieb verschwunden und Kathys freudige Stimmung bekam einen starken Dämpfer. Während die einen weiter trainierten, suchten andere das Schaf, die trainierenden hatten weitaus größere Erfolge. Und die Nacht beendete die Suchaktion. Ein flaues Gefühl lag über dem Abend.

Doch, oh Wunder, am nächsten Morgen fand sich die Fluchtskudde zum Glück blökend an der Weide der Kollegen. Zaun auf, Skudde rein, Kathy fröhlich. Ende gut, alles gut. Vielleicht ist an dieser Stelle festzuhalten, dass bei allem Training das Wohl der Schafe immer im Vordergrund steht, es aber nun mal trotz aller Vorkehrungen dennoch passieren kann, dass nicht immer alles rund läuft. 

So oder so, der zweite Tag verlief ohne Zwischenfälle, und man sah deutliche Fortschritte bei allen. 

Mir bleibt, mich an dieser Stelle ein weiteres Mal für das schöne Wochenende zu bedanken, und ich hoffe, wenn Kathy sich vom Schock erholt hat, sehen wir uns nächstes Jahr erneut wieder in Höxter. 

Ich würde mich sehr freuen. 

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