{"id":3276,"date":"2022-05-21T22:00:00","date_gmt":"2022-05-21T21:00:00","guid":{"rendered":"https:\/\/keen-greider.217-160-8-50.plesk.page\/?p=3276"},"modified":"2026-08-04T22:04:57","modified_gmt":"2026-08-04T21:04:57","slug":"grenztour-april-mai-2022","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/bordercollie-haus.de\/index.php\/2022\/05\/21\/grenztour-april-mai-2022\/","title":{"rendered":"Grenztour :-) April\/ Mai 2022"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ja, diesmal hab ichs mir richtig gegeben, aber es war gro\u00dfartig. Die Corona-Lockerungen lassen ja ein weithin fr\u00f6hliches Reisen und Seminieren wieder besser zu und irgendwie war ich nicht der Einzige, dem dies aufmunternd erschien.\u00a0<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Los gings voller Vorfreude am 29. April in Richtung Schweiz. 2 Tage Seminar bei Irene Heller-Frick und ihrer wundervollen Familie, knapp hinter der Schweizerisch\/deutschen Grenze lie\u00dfen mich h\u00f6chst motiviert in den S\u00fcden reisen. Jetzt wollte ich wahrhaftig aus pers\u00f6nlichen Gr\u00fcnden an der Vignette und den Mautgeb\u00fchren sparen. Welch eine doofe Idee. Aber, ich sage ja immer, Seminare bilden, so in dem Fall auch mich weiter. Es macht keinen Sinn, an etwas zu sparen, was einfacher zu umgehen ist. Die laut Google Maps mautfreie Anreise h\u00e4tte ich besser studieren m\u00fcssen und nicht blau\u00e4ugig dem Navi vertrauen. Naja, eh ichs mich versah, fand ich mich sp\u00e4t am Freitagabend 100 km Landstra\u00dfe durch den sch\u00f6nen Schwarzwald schippern. Landschaftlich mehr als anspruchsvoll und wundersch\u00f6n, dennoch war ich sehr froh, irgendwann irgendwie vor Irenes Anwesen anzulanden, und nach einem Absacker und extrem warmherziger Begr\u00fc\u00dfung zwei wundervollen Seminartagen entgegen zu schlummern.<br>An bekannter Waldlichtung traf man sich in fast altbekannter Besetzung mit den zun\u00e4chst friedlich anmutenden Skudden-Mixen. Letztere hatten aber durchaus ein mitunter anderes Empfinden zur Tagesplanung. Hier und da prallte der neue freudig erworbenen Junghund mit vielen guten und mitunter auch etwas wirren Ideen auf den Missmut und die Fluchttendenz der ein oder anderen Skudde. Eine sportliche Kombi:-) Aber der Schweizer wei\u00df Rat. Helen, die Bodenseeperle, brachte noch flugs ein paar ruhigere und tolerantere Sch\u00e4fchen von zuhause mit, und so war schnell ein gutes Lernen f\u00fcr Hund UND Mensch m\u00f6glich. Es war die Freude pur in der Schweiz, und so sch\u00f6n, euch alle mal wieder zu sehen. Nat\u00fcrlich darf auch keinesfalls unerw\u00e4hnt bleiben, wieviel M\u00fche, auch mit der gigantischen kulinarischen Versorgung, sich Irene und ihre Lieben gemacht haben. Es war gro\u00dfartig!!!! Wie immer. Gerne wieder!!!!!!!!!<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Am Wochenende darauf startete der Ford in die \u00f6stlichste Provinz unseres Landes. Ich verspreche nicht zu viel, wenn ich sage, so weit \u00f6stlich bin ich noch nie gereist. Zum Gl\u00fcck wieder mit Unterst\u00fctzung von Dana ging es auf nach Zittau, und dort war unser Ziel die Heimstatt von Carola Pursche, direkt an der sch\u00f6nen Nei\u00dfe und somit der Grenze zu Polen gelegen. Jaaaaaa, das zog sich gewaltig auf der A4, und oft hab ich gejammert und gesagt, dass das nun wirklich echt zu weit ist&#8230;. ABER: neeeee, von der \u00f6den Anfahrt auf der A4 mal abgesehen war es wirklich gro\u00dfartig in Ostsachsen. Wundersch\u00f6ne Umgebindeh\u00e4user, viel Landschaft, mittendrin extrem kooperative Skudden\/ Shetland-Mixe und dazu noch eine Trainingsfl\u00e4che an der Nei\u00dfe mit netten Teilnehmern und tollen Hunden, gespickt mit dem zauberhaften Gesang des Pirols aus den Weidestr\u00e4uchern an der Nei\u00dfe. Es war klasse!!!! Und hat viel Freude gemacht. Nat\u00fcrlich sorgte der einheimische Dialekt ein klitzekleinbisschen f\u00fcr Erheiterung und Verwirrung am Abend. Ob das nun an Carolas Eierlik\u00f6r oder dem Lehren in pr\u00e4chtigen Sonnenschein bei 25 Grad lag, man wei\u00df es nicht. Es war auf alle F\u00e4lle trotz der \u00e4tzend langen Fahrt ein wiederholungsw\u00fcrdiges Seminar, und ich sage nochmal gerne Tausend &#8222;T&#8220;ank!!!! ;.)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Kaum zuhause ging es wieder Richtung Grenze zur Schweiz. Diesmal zu Wolfgang Toth auf die sch\u00f6ne Baar nach Donaueschingen. Den Weg kannte ich ja schon, so dass es in Punkto Anreise keine Probleme gab. Und wie gewohnt war auch hier der Empfang herzlich. Sp\u00e4t am Abend kehrte ich ein, und nach einem Absacker ging es zeitig zu Bett. Tags darauf begannen auf Wolfgangs hervorragender Trainingsfl\u00e4che zwei intensive Seminartage mit wirklich anspruchsvollen Hunden und deren Zweibeinern. Alles insgesamt doch deutlich fortgeschrittene Teams, es wurde viel \u00fcber Linien und Wegtreiben, den ein oder anderen Outrun und nat\u00fcrlich die gute Kommunikation mit dem Vierbeiner geredet und ge\u00fcbt. Selbstverst\u00e4ndlich, wie k\u00f6nnte es anders sein, kam auch der Spa\u00df nicht zu kurz. Auch hier wahrhaft kaiserliches Wetter und eine hervorragende Stimmung und Organisation. Dazu sehr brave Schafe die naturgem\u00e4\u00df am Sonntag etwas kniffeliger waren. Ornithologisches Highlight meinerseits diesmal die vielen Storchenpaare in Donaueschingen, die durch lautes Klappern immer wieder auf sich aufmerksam machten. Einfach wundervoll, erst recht, wenn man das so in dieser Form leider gar nicht kennt. Auf die Baar, ebenfalls jederzeit gerne wieder \ud83d\ude42<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Und um die Grenztour vor\u00fcbergehend abzuschlie\u00dfen, folgte noch ein Trip an die franz\u00f6sische Grenze zu Larissa Cudok und Familie. Diesen Weg, so dachte ich, kennt das Auto ebenfalls. In der Theorie bewahrheitete sich das, allerdings waren wir dieses Mal auf einer anderen Fl\u00e4che, und die lag so gar nicht da, wo ich sie vermutet hatte. Aber egal, genauso sch\u00f6n wars wie im Herbst. Nur zum Gl\u00fcck deutlich w\u00e4rmer und trockener. Schafe mit unterschiedlichem Schwierigkeitsgrad konnten ad\u00e4quat an den unterschiedlichen Ausbildungsstand der anwesenden Hunde adaptiert werden, so dass sicher jeder Teilnehmer f\u00fcr sich etwas Lehrreiches aus dem Seminar ziehen konnte. Zumindest war dies mein bescheidener Eindruck und mein Streben. Es waren ebenfalls zwei ganz wundervolle Tage, und auch hier freue ich mich schon aufs n\u00e4chste Mal. Tats\u00e4chlich war die letzte Tour gen Frankreich wirklich die k\u00fcrzeste Anreise. Also ich lerne, Larissa ist am n\u00e4chsten dran :-)))))<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ebenfalls zum wiederholten Male ging es zu Susanna und Michael in die sch\u00f6ne Pfalz. Diesmal hatte ich dank Petra Lemmerm\u00f6hle auch wieder eine Reisebegleitung, die die ohnehin recht kurze Anreise noch kurzweiliger machte. Wieder war alles bestens organisiert, und dank der Unterst\u00fctzung von Kathrin Brox&#8216; Schafen waren auch gen\u00fcgend vierbeinige Mitarbeiter zur Stelle, die ihrerseits durch geschicktes Sortieren auch jeweils die n\u00f6tige Zeit zum Ausruhen fanden.<br>Die wundersch\u00f6ne Fl\u00e4che bot sowohl f\u00fcr Fortgeschrittene als auch f\u00fcr Anf\u00e4nger alle M\u00f6glichkeiten, und so konnte sowohl an der Basis als auch am Zielen auf die Tore gefeilt werden.Und erneut wurden wir auch alle wieder bestens bekocht und versorgt. Wenn das so weitergeht, nehm ich noch vom Seminieren zu, und das, obwohl ich mich doch meistens viel bewege. Seltsam!<br>Eine Menge Spa\u00df hatten wir am Abend in der Weinstube, und sogar f\u00fcr mich fand sich ein vergorener Traubensaft nach meinem Geschmack und erg\u00e4nzte sich bestens mit meinem Feierabendbierchen. Es war ein gro\u00dfartiges Wochenende und ja quasi nur das Opening f\u00fcr das Seminar im Oktober. Da werde ich erneut anreisen und kontrollieren, ob alle ihre &#8222;HAUS&#8220;AUFGABEN gemacht haben.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Ich freu mich schon.<\/p>\n\n\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ja, diesmal hab ichs mir richtig gegeben, aber es war gro\u00dfartig. Die Corona-Lockerungen lassen ja ein weithin fr\u00f6hliches Reisen und Seminieren wieder besser zu und irgendwie war ich nicht der Einzige, dem dies aufmunternd erschien.\u00a0 Los gings voller Vorfreude am 29. 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